{"id":446,"date":"2022-10-27T15:30:52","date_gmt":"2022-10-27T13:30:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zedis-hamburg.de\/?page_id=446"},"modified":"2022-10-27T15:31:10","modified_gmt":"2022-10-27T13:31:10","slug":"kompaktseminar-doing-intersectionality-disability-als-eine-intersektionale-kategorie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.zedis-hamburg.de\/index.php\/veranstaltungen\/studium\/wintersemester-2021-22\/kompaktseminar-doing-intersectionality-disability-als-eine-intersektionale-kategorie\/","title":{"rendered":"Kompaktseminar: Doing Intersectionality: Disability als eine intersektionale Kategorie."},"content":{"rendered":"\n<p>Seminarleitung: Nicole Meyer<\/p>\n\n\n\n<p>Vorbesprechung: 12.Oktober 2021, 16.00-17.30 Uhr<br>Kompakttermine: 22.\/23. Oktober und 3.\/4. Dezember jeweils von 10.00-17.00 Uhr<br>Das Kompaktseminar findet digital als Zoom-Videokonferenz statt.<\/p>\n\n\n\n<p>Intersektionale Ans\u00e4tze sind seit \u00fcber zwanzig Jahren fester Bestandteil feministischer Wissensproduktion. Grundlegend f\u00fcr ihre Theoretisierung waren die politischen und akademischen Interventionen von Black, Indigenous Women and Women of Color (BIWoC) im angloamerikanischen Kontext der Frauenbewegung ab den 1970er Jahren. Im Fokus ihrer Kritik stand die Eindimensionalit\u00e4t eines Wei\u00dfen Feminismus, der in der Regel allein die Perspektive Wei\u00dfer, westlicher, heterosexueller, nicht-behinderter Frauen aus der Mittelschicht ber\u00fccksichtigte. Diese innerfeministische Kritik an der Eindimensionalit\u00e4t des Mainstream-Feminismus, der damit verbundene Entwurf eines homogenen und universalistischen Kollektivsubjekts \u201eFrau\u201c sowie die daraus resultierenden Debatten um Identit\u00e4ten und Identit\u00e4tspolitiken trugen dazu bei, die theoretische Konzeptualisierung von Intersektionalit\u00e4t hervor zu bringen. Auch im deutschsprachigen Kontext wurden diese Debatten insbesondere von BIWoC und behinderten Frauen in den 1980er Jahren aufgegriffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn des Seminars stehen Schl\u00fcsseltexte der Schwarzen feministischen Theorie im Mittelpunkt, mittels derer wir die Entstehungskontexte von intersektionalem Denken nachzeichnen. Danach liegt der Fokus vor allem auf der feministischen Behindertenbewegung im deutschsprachigen Kontext sowie ihre Auseinandersetzung mit dem \u201eZusammenspiel\u201c von Behinderung und Geschlecht. Im Anschluss besch\u00e4ftigen wir uns sodann mit j\u00fcngeren Arbeiten, die die h\u00e4ufig noch eindimensionale Perspektive der Kategorie Behinderung in den Disability Studies \u00fcberwinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein zentraler Bestandteil des Seminars ist neben der Textlekt\u00fcre ebenso die konkrete Anwendung von Intersektionalit\u00e4t. So sind die Studierenden aufgefordert, aktuelle Beispiele aus der Praxis zu recherchieren und zu pr\u00e4sentieren. In diesem Zusammenhang gilt es insbesondere die eigene Eingebundenheit in gesellschaftliche Macht- und Herrschaftsverh\u00e4ltnisse kritisch zu hinterfragen und dar\u00fcber hinaus der Frage nachzugehen, inwieweit Soziale Arbeit strukturelle Diskriminierungen eher forcieren oder aufbrechen kann? Abschlie\u00dfend sollen auch Grenzen von intersektionalen Konzepten aufgezeigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Studierenden setzen sich eingehend mit unterschiedlichen intersektionalen Ans\u00e4tzen auseinander und diskutieren die Relevanz von Intersektionalit\u00e4t f\u00fcr das Feld der Sozialen Arbeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seminarleitung: Nicole Meyer Vorbesprechung: 12.Oktober 2021, 16.00-17.30 UhrKompakttermine: 22.\/23. Oktober und 3.\/4. Dezember jeweils von 10.00-17.00 UhrDas Kompaktseminar findet digital als Zoom-Videokonferenz statt. 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